Gewichtssteuerung

Ausgangsposition

Fliegen ohne Haende 2

Bevor wir uns anschauen, wie du deinen Gleitschirm mit der Gewichtssteuerung lenkst, sehen wir uns kurz die Nullstellung an. Die ist nämlich fast noch wichtiger, da du den größten Teil deines Flugs in ihr verbringst. Meistens hilft du deinem Gleitschirm. gerade in bewegter Luft. wenn du dich im Gurtzeug entspannst, und den Bewegungen, die dein Schirm über das Gurtzeug an dich überträgt, folgst. Versuche, dich nicht gegen die Bewegungen zu sperren, da du unter dem Schirm sozusagen der Stoßdämpfer bist, der die Bewegungen der Kappe ausgleicht.

Bleib entspannt ☺️ Je mehr Körperspannung du aufbaust, desto „härter” wird die Federung deines Gleitschirms.

Wenn du es schaffst, den Zug auf den Tragegurten möglichst konstant zu halten, wird dein Schirm auch in turbulenter Luft viel weniger zum Einklappen tendieren. Und wenn es doch passiert, wird die Störung kleiner sein und der Schirm schneller wieder von allein öffnen.

Gewichtssteuerung

Verlagere nun dein Gewicht aus der Ausgangsposition durch eine Rollbewegung mit dem ganzen Körper auf eine Seite. Achte darauf, dass du deine Hände weiterhin parallel zu den Tragegurten führst, während du dich mit dem Körper zum Tragegurt rollst. Du kannst spüren, wie der Druck auf einer Körperhälfte nachlässt, während du mit der anderen Körperhälfte zunehmend Druck auf das Gurtzeug ausübst. Dein Blick bleibt nach vorne gerichtet.

Entkopple deine Arme – und damit die Bremsen – von den Bewegungen deines Körpers.

Orientiere dich mit der Blickführung an dem Tor, das deine beiden Tragegurte vor dir bilden. Dein Kopf sollte dieses Fenster nicht verlassen. Du kannst sehen, wie sich die beiden Karabiner zueinander verschieben. Bald wirst du spüren, dass die Bewegung immer schwerer wird und sich dein Gurtzeug zunehmend gegen weitere Gewichtsverlagerung sperrt. Das ist beabsichtigt, du hast jetzt fast die maximale Gewichtsverlagerung erreicht. Mehr ist nur durch extreme Inputs mit dem Körper möglich.

Wirkung der Gewichtsverlagerung auf die Bremse

Bei vielen Manövern mit Richtungswechseln ist es sinnvoll, die Wirkung der Bremse durch vorherige Gewichtsverlagerung auf die angebremste Seite zu verstärken. Dadurch steigt die Flächenbelastung auf dieser Seite, die Bremswege werden kürzer und die Bremse wirkt direkter. Über den Knick in der Kappe, der bei Verlagerung des Gewichts auf eine Seite entsteht, erzeugst du ein Rollmoment um die Längsachse, mit dem du zum Beispiel beim Wingover fliegen zusätzlichen Schwung aufbauen kannst,

Was kann schiefgehn?

Du gibst alles, aber dein Schirm möchte nicht so richtig

Es gibt Kombinationen aus Gurtzeug und Gleitschirm, die sich wirklich nur mit sehr viel Überzeugungskraft und kräftiger Gewichtsverlagerung zu einer Reaktion überreden lassen. Versuche, das System durch geschicktes Timing immer weiter aufzuschaukeln. So bekommst du auch trägere Schirme dazu sich immer weiter aufzuschaukeln.

Die Bewegung fühlt sich unnatürlich und blockiert an

Es könnte sein, dass du zu aufrecht sitzt und dadurch die Hüfte die Bewegung blockiert. Wenn das der Fall ist, versuche, das Rückenteil deines Gurtzeugs etwas weiter nach hinten zu stellen.

Es fühlst sich einfach falsch an, sich so weit „aus dem Fenster zu lehnen“

Das ist ganz normal. Schließlich fliegst du an ein paar Schnüren viele hundert Meter hoch durch die Luft. 😉 Was helfen kann, ist, deine Schultergurte so weit enger zu stellen, dass du den Kontakt mit ihnen spürst. Das gibt dir Sicherheit und die Gewissheit, dass dich dein Gurtzeug hält. Auch wenn du dich mit dem Körper auf eine Seite rollst und so dein Gewicht verlagerst.

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