Gurtzeugeinstellung

Gurtzeugeinstellungen 2

Bevor wir das erste Mal zusammen fliegen gehen, hast du die Möglichkeit, dich mit deinem Gurtzeug in einen unserer Simulatoren zu setzen. Neben einer K-Probe werden wir gemeinsam die Einstellmöglichkeiten deines Gurtzeuges durchgehen und die optimale Einstellung für dich und deinen Flugstil finden.

Liegend oder eher aufrecht?

Für beide Sitzpositionen gibt es gute Argumente. Für eine eher aufrechte Sitzhaltung spricht die kompakte Körperhaltung und das geringe Trägheitsmoment um die Hochachse. Für eine eher liegende Position spricht die ergonomischere Gewichtsverlagerung durch eine Rollbewegung des ganzen Körpers.

Wenn du dir nicht sicher bist, dann schließe die Augen, nimm im Simulator die Bremsgriffe in die Hände und schaue dir die Position deiner Hände an. Befinden sie sich in Flugrichtung vor dem Tragegurt, kann es sinnvoll sein, dich etwas mehr in die Liegeposition zu bringen. Sind sie hinter dem Tragegurt, versuche eine aufrechtere Sitzposition. Du solltest in der Lage sein, die Bremsen in einer fließenden und ergonomischen Bewegung von 0 bis 100 % zu betätigen.

Frontgurt

Die Weite deines Frontgurtes hat einen erstaunlich großen Einfluss auf das Flugverhalten deines Gleitschirms. Er sollte so eingestellt sein, dass eine aktive und passive Gewichtsverlagerung mühelos möglich ist.

Schultergurte

Die Schultergurte sind vielleicht die am meisten unterschätzte Einstellmöglichkeit deines Gurtzeugs. Sind sie zu locker, kann das dazu führen, dass du dich im Gurtzeug nicht wohlfühlst und beim Durchfliegen turbulenter Luft dazu tendierst, dir Halt durch Ausgleichsbewegungen und Festhalten an den Bremsen zu suchen. Ziehe sie am besten so fest an, dass du am Startplatz noch angenehm stehen kannst und in der Luft spürst, dass du über die Schultern Halt im Gurtzeug hast. Ziehe sie aber nicht zu fest an, da sie dich sonst bei der Gewichtsverlagerung blockieren könnten.

Seitlicher Halt

Hier sind Gurtzeuge ohne Sitzbrett oft von Vorteil. Durch ihre elastische Form passen sie sich von alleine deiner Körperform an und geben dir seitlichen Halt. Bei Gurtzeugen mit Sitzbrett muss die Größe so abgestimmt sein, dass du auf dem Sitzbrett nicht das Gefühl hast, hin und her zu rutschen. Auch wenn es erst einmal nicht dramatisch wäre, ein wenig hin und her zu rutschen, würde es sich trotzdem einfach falsch anfühlen und das kann dazu führen, dass du anfängst, unterbewusst Ausgleichsbewegungen mit den Bremsen zu machen, um dich abzustützen. Manchmal kann eine dickere Jacke oder sogar ein kleines Polster provisorisch helfen, langfristig solltest du aber nach einem passenden Gurtzeug Ausschau halten.

Rettergriff

Wir empfehlen dir, keine „Schwimmer” oder Ähnliches an deinem Rettergriff zu befestigen. Diese können sich irgendwo verfangen und im ungünstigsten Fall lösen sich die Splinte, sodass der Retter herausfällt. Solltest du deinen Retter tatsächlich brauchen, ist es am besten, wenn alles im ursprünglichen Zustand ist. Die Chance, dass wir deinen Rettergriff am Idrosee wiederfinden, ist übrigens sehr hoch, da wir während des Trainings eine glatte Seeoberfläche haben, auf der sich dein Rettergriff gut erkennen lässt.

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